Seit dem Schuljahr 2008/2009 sind wir neben dem Regelschulbereich zusätzlich eine Staatliche Europaschule mit der Sprachenkombination Deutsch/Polnisch.

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Portrait René Friedrich Schulleiter: René Friedrich

E-Mail: schulleitung@katharina-heinroth-grundschule.de

 


 

Guten Tag, Herr Friedrich, haben Sie Zeit für ein Interview? ….
Interview: Schülerzeitung BONGO am 18.11.08
 

BONGO: Mögen Sie uns ihren Vornamen sagen?

Friedrich: René.

BONGO: Verraten Sie uns auch, wie alt Sie sind?

Friedrich: Ich bin 39 Jahre.

BONGO: Wie viele Sprachen sprechen Sie?

Friedrich: Ich spreche Deutsch als Muttersprache. Ich habe Englisch studiert und ich habe ein Jahr als Lehrer in England gearbeitet. Ich kann fast alles auf Polnisch verstehen, kann auch ein bisschen sprechen. Schreiben kann ich es aber nicht.

BONGO: Wie finden Sie die neue Schule?

Friedrich: Ich finde es sehr spannend und ich finde das Gebäude als Schulgebäude was Besonderes, so groß und die Aula und die Turnhalle und die vielen Kinder, für mich ist es zur Zeit sehr anstrengend. Die Arbeit ist neu , aber es gefällt mir.

BONGO: Was ist das besondere an der Europaschule?

Friedrich: Das Besondere… zunächst mal die Sprache. Polnisch ist sehr exotisch und nicht jeder kann was verstehen, nicht jeder weiß, was die Schüler oder auch die polnischen Lehrkräfte erzählen. Aber ich finde auch das Besondere, dass die Kinder hier zweisprachig aufwachsen und einen zweisprachigen Unterricht führen. Und dass es aber auch Kinder gibt, die ganz normal aus der Umgebung kommen, hier aus Wilmersdorf und das Besondere ist sicher auch, dass es so viele Kinder gibt. Für eine Grundschule sind wir wirklich sehr groß.

BONGO: Was möchten Sie ändern oder neu gestalten?

Friedrich: Im Prinzip ist alles neu, weil wir ja auch eine neue Schule sind und ich denke, ich möchte das Gute behalten, das, was in den letzten Jahren an beiden Schulen wirklich gut war und was vielleicht auch einige hier vermissen. Die Sachen, die vielleicht nicht so gut waren und nicht so gut liefen, die möchte ich gerne verbessern und ich möchte z.B zu Weihnachten uns zunächst mal alle besser kennen lernen und Veranstaltungen anregen, wo die Kinder aus den unterschiedlichen Schulen sich noch besser miteinander bekannt machen und eigentlich geht’s darum, dass wir eine gute Schule werden und dass fast alle ,sagen wir mal fast alle, sich hier wirklich wohl fühlen .Es wäre schön.

BONGO: Haben sie letzter Zeit viel zu tun?

Friedrich: Ja, viel zu tun ,ich gebe Interviews (Lacht!), ich fahre zu Tagungen und versuche die Schule bekannt zu machen und ich habe ganz viele Gespräche zu führen mit Eltern , mit Lehrkräften und heute haben wir noch eine Veranstaltung in der Aula und ich muss selber noch ganz viel lernen. Ich war ja fast in den letzten zehn Jahren auch „nur“ Lehrer. Ich war dann in der Schulinspektion und habe mir viele Schulen in Berlin angesehen und das Gewünschte umzusetzen kostet viel Kraft und viel Zeit.

BONGO: Haben Sie eigentlich Kinder?

Friedrich: Ja, ich habe drei Kinder, meine älteste Tochter heißt Laura und geht in die 2. Klasse, allerdings in Brandenburg und ist sieben Jahre alt, mein Sohn heißt Fabian und ist fünf Jahre alt, er war gestern zum ersten Mal in der Vorschule, die gibt es in Brandenburg noch, hab ihn gestern dann gefragt, was sie in der Schule gemacht haben. Er meinte dann, ach, bisschen gemalt und bisschen gelesen, weiter nichts. Und unsere Jüngste ist die Julia mit drei Jahren. Also meine Kinder sind immer so zwei Jahre auseinander und sehen zur Zeit von mir relativ wenig.

BONGO: Erzählen Sie uns etwas über Ihre Hobbys:

Friedrich: Wenn ich Zeit habe, lese ich viel, ich wohne ja auch hier nicht in der Umgebung, das heißt, ich muss lange mit der Bahn fahren, und jetzt hab ich jeden Tag zwei Stunden in der S-Bahn Zeit zu lesen und das ist etwas, was ich sonst nicht hatte. Also ich lese gerne, ich verbringe eigentlich auch gerne Zeit mit meinen Kindern ,wir fahren am Wochenende mal in den Tierpark oder in den Zoo gehen oder auch auf Spielplätze oder ähnliches, das macht Spaß. Was ein bisschen zu kurz kommt, sind die Reisen. Als ich noch keine Kinder hatte und auch noch nicht verheiratet war, das ist eine Weile her, da hab ich mit einem Kumpel von mir wirklich Reisen in die Ferne gemacht, wir waren in Indien und in Nepal, wir waren in Afrika auf dem Kilimandscharo. Wir sind also viel auf die Berge gestiegen und heute fahren wir an die polnische Ostsee, das ist auch schön und man kann ein bisschen ausspannen. Also Hobbys, Urlaub und Reisen und ich wohne in Brandenburg auf einem großen, großen Grundstück und da im Garten zu arbeiten und ein bisschen den Park zu gestalten, ein bisschen handwerklich tätig zu sein, ohne dass man seinen Kopf groß anstrengen muss, das macht mir auch noch Spaß.

BONGO: Was ist ihre Lieblingsfarbe?

Friedrich: Lieblingsfarbe? Ich sag mal was, was mich vielleicht ein bisschen unbeliebt machen wird, ich bin seit meinen Grundschultagen, seitdem ich in der 1. Klasse war, bin ich Fan von Schalke 04, das hat mit meinem Onkel zu tun, der im Ruhrgebiet gearbeitet hat. Die Farbe von Schalke 04 ist Königsblau, also wenn, dann Blau.

BONGO: Vielen Dank, dass Sie sich für das Interview Zeit genommen haben!

©2009 Katharina-Heinroth-Grundschule Berlin (Charlottenburg-Wilmersdorf).
Alle Rechte vorbehalten.